Prof. Dr. Meinrad Armbruster

Prof. Dr. sc. hum. Meinrad Armbruster
Psychologischer Psychotherapeut
Leiter des Ausbildungszentrums und der Ambulanz
Geschäftsführer

  • 1986 Diplom in Psychologie
  • 1996 Promotion
  • 1999-2008 Professur in Pädagogischer Psychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal
  • 1999 Approbation als Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
  • Ausbildung in Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, Systemischer Therapie und Psychodrama
  • 2004 Gründung des MAPP-Instituts (Magdeburger Ausbildungsinstitut für Psychotherapeutische Psychologie); seither Geschäftsführer und Leiter
  • seit 2019 Geschäftsführer und Leiter des DGVT-Ausbildungszentrums Berlin für Psychologische Psychotherapie

  • Jahrgang 1954
  • ab 1974 Studium der Psychologie, Pädagogik, Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Lörrach, am Psychologischen Institut in Heidelberg sowie an der Philosophischen Fakultät in Siena/Italien.
  • 1986-1991 Leitender Psychologe in der Städtischen Erziehungsberatungsstelle in Mannheim
  • 1991-2000 Psychologe am Universitätskinderklinikum Heidelberg und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der multizentrischen Deutschen PKU-Verbundstudie mit Forschungsschwerpunkt Familienpsychologie
  • ab 1999 Professur Pädagogische Psychologie (Hochschule Magdeburg-Stendal)
  • ab 2001 Konzipierung der ELTERN-AG mit Studierenden der Hochschule Magdeburg-Stendal
  • 2003 Gründung der Magdeburger Akademie für Praxisorientierte Psychologie (MAPP e.V.), seither 1.Vorsitzender
  • seit 2004 Kooperationsvertrag MAPP e.V. mit Hochschule Magdeburg-Stendal, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des An-Instituts
  • 2005-2008 Dekan des Fachbereiches Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Magdeburg-Stendal
  • 2007 Gründung der gemeinnützigen MAPP-Empowerment GmbH, seither Geschäftsführer
  • 2008 Implementierung des weiterbildenden Master-Studiengangs Psychosoziale Therapie und Beratung im Verbund des An-Instituts MAPP mit der Hochschule Magdeburg-Stendal
  • 2008 Ernennung zum Ashoka-Fellow
  • ab 2009 Freistellung vom Hochschuldienst; seither Tätigkeit als Social Entrepreneur und Geschäftsführer der ELTERN-AG
  • 2012 Gründung des Studienzentrums MEU und Konzeptentwicklung, ab 2016 Programmverantwortlicher für Bachelor- und Masterstudiengänge in Psychologie

 

Publikationen (Auswahl)

  • Armbruster, M. (2019). Gewaltprävention durch Hilfe für sozial benachteiligte Familien. In B. Bogerts (Hrsg.): Prävention von Gewalt in Sachsen-Anhalt. Was ist zu tun? Magdeburg: Salus.
  • Armbruster, M., Büntig, W., Dinkelbach, W. et al. (2016). Die Novellierung des Psychotherapeutengesetzes und die Zukunft der Psychodynamischen Psychotherapie. In Psychotherapeutenjournal 2 /2016, S. 155-162.
  • Armbruster, M.M. (2015). Selbermachen! Mit Empowerment aus der Krise. Freiburg: Herder.
  • Armbruster, M.M. (2013). EMPACTS – Wie die Befreundung von Selbst und Zivilgesellschaft gelingen kann. In F. Natho: Weil Entwicklung wichtig ist: Systemische Impulse für Pädagogik, Erziehung und Beratung. Halberstadt: Edition Gamus.
  • Armbruster, M.M., Böhm, B., Schneider, M., Thiemann, J. (2013).  ELTERN-AG - ein frühpädagogisches Angebot für Eltern, die es nicht leicht haben. Ansatz und psychosoziale Diagnostik. In S.-B. Gahleitner, G. Hahn, R. Glemser (Hrsg.), Psychosoziale Interventionen. Klinische Sozialarbeit. Beiträge zur psychosozialen Praxis und Forschung 6. Bonn: Psychiatrieverlag.
  • Koletzko, M. Armbruster, C.-P. Bauer et al. (2013). Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter. Handlungsempfehlungen des Netzwerks „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“, ein Projekt von IN FORM. Monatsschrift Kinderheilkunde (Zeitschrift für Kinder- und Jugendmedizin).
  • Armbruster, M.M. & Thiemann, J. (2013): ELTERN-AG – Elternkompetenz durch Empowerment für Familien in schwierigen Lebenslagen. In  B. Röhrle & H. Christiansen (Hrsg.): Prävention und Gesundheitsförderung Bd. V. Hilfen für Familien und Jugendliche in schwierigen Situationen. dgvt-Verlag, S. 333 – 346.
  • Armbruster, M. M. und Thiemann, J. (2012): ELTERN-AG: Anleitung zur Selbsthilfe – Ein Präventionsprogramm der frühen Elternbildung für sozial Benachteiligte. In Erich Marks, Wiebke Steffen (Hrsg.): Bildung – Prävention – Zukunft. Ausgewählte Beiträge des 15. Deutschen Präventionstages 2010. Verlag Godesberg GmbH, S. 147-154. à Exemplar im Turm
  • Marisa Schneider & Birgit Böhm (2012): Sozial benachteiligte Eltern erreichen: Erste Ergebnisse aus der Evaluation des Elternprogramms ELTERN-AG. In Klaus Fröhlich-Gildhoff, Iris Nentwig-Gesemann & Hartmut Wedekind (Hrsg.):  Forschung in der Frühpädagogik, S. 245-273
  • Armbruster, M.M  (2011). ELTERN-AG: Das Qualitätskriterium Empowerment in der Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Kindern und ihren Familien. Köln: BZgA-Reihe Gesundheitsförderung.
  • Armbruster, M.M. & J. Thiemann (2011): ELTERN-AG: Das Empowerment-Programm für mehr Elternkompetenz bei Familien in schwierigen Lebenslagen. In A.Reichert, G.Adams, N. Beck, H. Fröhlich, M. Holler, A. Warnke (Hrsg.): Trennung, Scheidung, Kindeswohl. Pabst Verlag, S. 9 -23.
  • Armbruster, M. M. & Thiemann, J. (2011). Founding „ELTERN-AG“ – Our Experiences as social Entrepreneurs. In: Fostering Innovation to Adress Social Challenges, Workshop Proceedings. OECD, S. 25-31.
  • Armbruster, M.M. (2011): ELTERN-AG – Für Eltern, die mit mehreren Schwierigkeiten gleichzeitig kämpfen. In Fröhlich-Gildhoff,K. Pietsch, S., Wünsche, M. & Rönnau-Böse, M. (Hrsg.): Zusammenarbeit mit Eltern in Kindertageseinrichtungen. Ein Curriculum für die Aus- und Weiterbildung. Freiburg: FEL Verlag, Band 7, S. 228-235.
  • Armbruster, M.M. & Thiemann, J. (2011): ELTERN-AG: Das Empowerment-Programm für mehr Elternkompetenz bei Familien in schwierigen Lebenslagen. In Bündnis für Familie/Jugendamt der Stadt Nürnberg (Hrsg.): Eltern- und Familienbildung: Bestandsaufnahme und Perspektiven. Nürnberg: emwe-Verlag, S. 210-222.
  • Armbruster, M.M. (2010): ELTERN-AG Das Empowerment-Programm für mehr Elternkompetenz in Problemfamilien. In Romeike, G. & Imelmann, H. (Hrsg.): Eltern verstehen und stärken. Analysen und Konzepte der Erziehungsberatung. Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Weinheim und München: Juventa Verlag, S. 195-207.
  • Armbruster, M.M. (2010). Eltern-AG® – das Empowerment-Programm für mehr Elternkompetenz in Problemfamilien. In Leyendecker, C. (Hrsg.): Gefährdete Kindheit. Risiken früh erkennen - Ressourcen früh fördern. Stuttgart: Kohlhammer, S. 311-318.
  • Armbruster, M.M. (2009): Respektieren statt blamieren - Elternarbeit mit sozial Benachteiligten. In Bittlingmayer, U. H., Sahari, D., Schnabel P.-E. (Hrsg.): Normativität und Public Health – Vergessene Dimensionen gesundheitlicher Ungleichheit. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 345-362.
  • Armbruster, M.M. (2009): ELTERN-AG, Das Empowerment-Programm für mehr Elternkompetenz in Problemfamilien. In Henry-Huthmacher, C. & Hoffmann, E. (Hrsg.): Wie erreichen wir Eltern. Aus der Praxis für die Praxis. Sankt Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., S. 158-171.
  • Armbruster, M.M. (2008). Helft den Elenden und Bedürftigen zum Recht! (Predigt). In Schultze, H. & Kaffka, H. (Hrsg.): Predigten der Magdeburger Akademischen Gottesdienste 2001 bis 2007. Magdeburg: Ev. Hochschulbeirat, S. 221-228.
  • Armbruster, M.M. & Schlabs, S. (2008): Elternarbeit – ein präventiver Ansatz gegen die Folgen von Kinderarmut. In Geene, R. (Hrsg.): Kinderarmut und Kindergesundheit. Bern, Stuttgart: Verlag Hans Huber.
  • Armbruster, M.M. (2008): Aus der Hirnforschung in die Erziehungspraxis – Der bedürfnispsychologische Ansatz des niedrigschwelligen Elternkompetenztrainings ELTERN-AG. In Gruß, M. & Braun, K. (Hrsg.): Magdeburger Tage der Erziehung. Magdeburg: Otto-von-Guericke-Universität, S. 145 – 150.
  • Armbruster, M.M. & Schlabs, S. (2008): Elternarbeit mit sozial benachteiligten Menschen als präventiver Ansatz gegen die Folgen von Kinderarmut. Kindesmisshandlung und –vernachlässigung. Interdisziplinäre Fachzeitschrift der DGgKV , 1/2008, S. 11.
  • Armbruster, M.M. (2007): Mehr Elternkompetenz für Problemfamilien – Wie die Quadratur des Kreises gelingt. Erfolgreiche Prävention frühkindlicher Störungen auf bedürfnispsychologischer Grundlage. Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen – Zeitschrift für die psychosoziale Praxis, 1/2007, S. 19 - 26.
  • Armbruster, M.M. (2006). Eltern-AG. Das Empowerment-Programm für mehr Elternkompetenz in Problemfamilien. Heidelberg: Carl Auer Verlag.
  • Armbruster, M.M. und Bartels, V. (2005). Kooperation der verschiedenen Dienste bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexuellem Missbrauch. In: Deegener, Günther, Körner, Wilhelm (Hrsg.): Kindesmisshandlung und Vernachlässigung. Ein Handbuch, S. 405- 417. Göttingen: Hogrefe.
  • Matthies, A.-L., Mingerzahn, F. & Armbruster, M. M. (2004). Weiblichkeit und Männlichkeit in der Sozialen Arbeit. Magdeburg: Erich-Weinert-Universitätsbuchhandlung.
  • Armbruster, M. M. (2004). Männerforschung und Soziale Arbeit - Plädoyer für einen Paradigmenwechsel. In A.-L. Matthies, F. Mingerzahn, & M. M. Armbruster (2004): Weiblichkeit und Männlichkeit in der Sozialen Arbeit. Magdeburg: Erich-Weinert-Universitätsbuchhandlung.
  • Armbruster, M. M. (2000). Misshandeltes Kind – Hilfe durch Kooperation. Freiburg: Lambertus.
  • Armbruster, M. (1998). Kooperation von Kinderklinik und Jugendamt bei Verdacht auf Kindesmisshandlung. In Pulverich, G. (Ed.): Gewalt - Möglichkeiten psychologischer Interventionen. Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.
  • Armbruster, M. M. (1996). Zusammenhang zwischen familiärer Interaktion und der Qualität der Diätführung. Hamburg: Verlag Dr. Kovač.
  • Burgard, P., Armbruster, M., Schmidt, E., & Rupp, A.(1994). Psychopathology of patients treated early forphenylketonuria: Results of the German collaborativestudy of phenylketonuria. Acta Paediatrica, 407(suppl), 108–11.
  • Armbruster, M. (1993). Psychopathologie bei 13-jährigen Patienten mit PKU. In Deutsche Gesellschaft für Entwicklungspsychologie (Ed.): Abstracts, 11.Tagung Entwicklungspsychologie, Osnabrück: Universität Osnabrück.

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