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Forschung

Durch institutsintern durchgeführte wissenschaftliche Studien und unsere Kooperationen mit verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen in Berlin und darüber hinaus haben unsere Ausbildungsteilnehmer*innen die Möglichkeit, während ihrer Ausbildung als Studientherapeut*innen in vielfältigen wissenschaftlichen Projekten mitzuwirken.

Unsere aktuellen Forschungskooperationen

Enhance: Multicenterstudie zur Behandlung von posttraumatischer Belastungsstörung verbunden mit Gewalt und Missbrauch in der Kindheit
Kooperationspartnerin: Freie Universität Berlin
Projektleiter: Prof. Dr. Falk Leichsenring (Justus-Liebig-Universität Gießen, Universitätsklinikum)
Projektkoordinatorin: Dr. Helen Niemeyer (FU Berlin)

Im Rahmen der vom BMBF geförderten Multicenterstudie „Enhance“ wird die Wirksamkeit einer traumafokussierten tiefenpsychologischen Behandlung mit dem traumafokussierten kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz „STAIR/Exposition“ bei erwachsenen Patient*innen mit posttraumatischer Belastungsstörung nach Misshandlung in der Kindheit (körperlich, sexuell oder emotional) verglichen. Die FU Berlin ist eines von fünf Zentren bundesweit, in denen der verhaltenstherapeutische Behandlungsarm durchgeführt wird. Die manualisierte Therapie umfasst 24 wöchentliche Sitzungen. Dazu wird eine zweitägige Schulung im STAIR/Expositions-Ansatz durch Dr. Anne Boos durchgeführt. Die Therapien werden durch Projektsupervisor*innen in wöchentlichen Gruppensupervisionen supervidiert.


SPRISTAD: Professionelle Entwicklung von Psychotherapeut*innen in der Ausbildung
Kooperationspartnerin: Universität Witten/Herdecke
Projektleiterin: Prof. Dr. Ulrike Willutzki

Das DGVT-Ausbildungszentrum Berlin nimmt an der internationalen Längsschnitt-Untersuchung zur Entwicklung von Psychotherapeut*innen in der Ausbildung teil. Ziel der Studie ist es, die Veränderung von Psychotherapeut*innen in der Ausbildung über die Zeit zu verfolgen und förderliche oder hinderliche Einflüsse auf die Entwicklung der angehenden Psychotherapeut*innen zu identifizieren.


PSY-CARE: Depression bei zuhause lebenden Pflegebedürftigen – Kurzzeitpsychotherapie im Behandlungsteam mit Hausärzten und Pflegenden
Kooperationspartnerinnen: MSB Medical School Berlin und Charité Universitätsmedizin Berlin
Projektleiterin: Prof. Dr. Eva-Marie Kessler (MSB)

Das Projekt PSY-CARE ist ein international einzigartiges Projekt, welches testet, ob eine ambulante Kurzzeitpsychotherapie bei zuhause lebenden Pflegebedürftigen mit Depression wirkt und wie solch eine Behandlung im Erfolgsfall in den Leistungskatalog der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung aufgenommen werden könnte. Die Therapie wird von gerontologisch qualifizierten Psychologischen Psychotherapeut*innen und Psychotherapeut*innen in Ausbildung im Behandlungsteam mit Hausärzt*innen und Pflegenden durchgeführt. Pflegebedürftige mit und ohne Kurzzeit-Psychotherapie werden miteinander verglichen.


Allianzfokussiertes Training zur Verbesserung des therapeutischen Umgangs mit Spannungen und Krisen in der Therapiebeziehung und der Therapieergebnisse von Patient*innen mit Depressionen. Eine clusterrandomisierte kontrollierte Multicenter-Studie
Kooperationspartnerin: Psychologische Hochschule Berlin
Projektleiterin: Prof. Dr. Antje Gumz

Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung kommen häufig vor. Der gelingende Umgang mit ihnen ist sowohl Voraussetzung der erfolgreichen Therapie als auch ein zentraler Wirkmechanismus. Es fällt Therapeut*innen häufig schwer, eine Spannung oder Krise rechtzeitig wahrzunehmen und konstruktiv zu nutzen. Dies spricht für den Bedarf an spezifisch hierauf ausgerichteten Trainingsmethoden. Das Allianz-Fokussierte Training (AFT) ist ein manualisiertes Training, um die therapeutische Allianz zu verbessern. In der Studie soll die Wirksamkeit des AFT überprüft werden. Dafür werden Wirksamkeit und Wirkmechanismen der Therapien mit und ohne Training verglichen.